Wald für Wiesbaden

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WALD FÜR WIESBADEN
FORESTS FOR FUTURE

Kunst, Musik, Lyrik, Klimaschutz

Auf die Idee ein Projekt zum Wiesbadener Wald zu planen, kamen wir über die Beschäftigung mit dem Klimawandel, durch Berichte der Friday-For-Future-Bewegung und Artikel über den Zustand des Stadtwaldes, sowie das großflächige Absterben der Wiesbadener Fichten. Wir wollen auf den Wiesbadener Wald aufmerksam machen, um für seinen Schutz und teilweise Wiederaufbau zerstörter Gebiete zu sensibilisieren.
Die Erderwärmung kann laut Forschern durch nichts so effektiv bekämpft werden wie durch das Pflanzen von Bäumen. Eine aktuelle Studie von der ETH Zürich hat ergeben, dass “die Wiederherstellung von Wäldern die derzeit beste Lösung für den Klimawandel ist”, weil Bäume hervorragend CO2 aus der Luft speichern.

Das ist doch mal eine positive Meldung die Mut macht. Wir finden, dass man mit positiver Stimmung auch viel mehr erreichen kann, als mit immer neuen Horrormeldungen zum Klima.

Mit „romantischen“ Gemälden unseres Stadtwaldes, einem Song nach einem Motiv aus der in Wiesbaden komponierten Sinfonie „Im Walde“ von Joachim Raff und Lyrik wollen wir Spenden sammeln zur Aufforstung der durch Klimawandel und Borkenkäfer zerstörten Wälder um Wiesbaden. Und wir werden selbst Bäume im Stadtwald pflanzen.

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  • Kategorie: For a better Planet
  • Schule: MSS Dichterviertel
  • Klasse: 7-10
  • Teamsprecher/-in: Alina Montigel
  • Lehrer/-in: Olli Back

WALD FÜR WIESBADEN – FORESTS FOR FUTURE

Kunst, Musik, Lyrik, Klimaschutz

Ein 30-60cm großer Baumsetzling kostet 5 Euro. Schon damit kann man seinen eigenen CO2-Fußabdruck verkleinern! Je nach Sorte und Alter speichert ein Baum ca. 10 Kilo CO2 pro Jahr. Ein kleiner Setzling natürlich noch nicht, aber der wird ja auch mal groß.

Unter folgendem Link kannst du einen Baum für deinen Wald spenden: www.betterplace.org/p102261

Oder ihr scant den QR-Code im Titelbild - er führt auch auf unsere Spendenplattform! Gerne könnt ihr natürlich auch mehrere Bäume spenden oder verschenken ;-)

Alle bisher gemalten Bilder seht ihr hier:

https://c.web.de/@933988116434261021/XBXdjZ5ORYmxjWWBV02U0A

Hier sind die Bilder mit Lyrik:

https://c.web.de/@933988116434261021/fX0vWisURZGrfkzmZaSFyA

Und hier könnt ihr die ersten Demos unserer Songs nach Joachim Raff hören:

https://c.web.de/@933988116434261021/k6n2mqwmTQ-3IlT_dpDZAw

Zu Beginn unseres Projektes sammelten  wir Motive aus dem Stadtwald. Jedes fertige gemalte Bild soll mit einem passenden Text aus dem Bereich der Naturlyrik ergänzt werden. Hierzu haben wir Zitate gesammelt von Clemens Brentano, Aloys Henninger, Ferdinand Hey´l, Ernst Rechtern, Alfons Paquet, Adelheid von Stolterfoth und vielen anderen, die hier im Wald um Wiesbaden unterwegs waren und ihn beschrieben haben.

Die Schulband suchte nach etwas passendem und entdeckte die Sinfonie „Im Walde“, die 1869 von Joachim Raff in Wiesbaden komponiert wurde. Erstaunlicherweise ist der Komponist hier kaum bekannt, obwohl er weltweite Beachtung findet, sein Hauptwerk 1856-1877 in Wiesbaden entstanden ist und seine Cavatina sogar auf der Jungfernfahrt der Titanic gespielt wurde.

Die Schulband hat die Sinfonie „Im Walde“ immer wieder durchgehört, bis sie in jedem Satz ein Motiv fanden, aus dem sie je einen Song machen möchten. Die ersten Ideen und Demos noch ohne Text und Gesang sind fertig und auf unserem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCB_Vwb-x4m7lgncQRQggHNg

Und um auch im Wald selbst etwas zu tun, haben wir Kontakt zu Hessenforst, dem Wiesbadener Stadtwald und der Organisation Planted-Green aufgenommen um bei Aufforstungsaktionen mitzumachen. Bei Hessenforst fand man das Projekt und die Ideen zwar sehr gut, aber man habe zur Zeit gar keine neuen Setzlinge mehr um überhaupt etwas aufzuforsten. Erst im März 2022 können wir dort bei einer Aufforstungsaktion mitmachen – werden wir auch tun. Wir entdeckten die Organisation Planted-Green, die direkt hier bei uns um Wiesbaden aufforsten will. Sie haben aktuell aber das gleiche Problem wie Hessenforst. Dann haben wir Sabine Rippelbeck kontaktiert, die für den Wiesbadener Stadtwald zuständig ist. Sie hat uns an den Wiesbadener Förster Tim Brunsch vermittelt. Er hatte noch 250 klimastabile Eichen-Setzlinge. Mit ihm konnten wir nun in einem zerstörten Waldstück oberhalb Frauensteins beginnen. Alle Fichten dort waren dem Borkenkäfer, der Hitze und Stürmen zum Opfer geworden und mussten gefällt werden. Ziemlich trostlos sah das Gelände aus. jetzt sind wir gespannt wie die kleinen Bäumchen sich entwickeln. Fotos von unserer Pflanzaktion dort seht ihr hier:

https://c.web.de/@933988116434261021/eM4vNHCpQLGDIIZX5d8vCA

Da wir wissen, wie groß die neu zu bewaldeten Flächen sind, möchten wir dazu beitragen, dass es weiter genug Baumsetzlinge gibt und möchten zu Spenden aufrufen. Plakate und Flyer sollen auf unser Projekt aufmerksam machen und über einen QR-Code direkt auf unsere Projektpage verlinken, wo das Spendenkonto einlädt, etwas gutes zu tun.

Aufmerksamkeit verschaffte uns auch ein kurzer Bericht im Hessen-Fernsehen - ein Ausschnitt ist hier zu sehen:

https://c.web.de/@933988116434261021/CDrva4cTS5aZOJYSLH5mEQ

In einer späteren Ausstellung aller Gemälde, zu der dann „live“ auch die Wald-Songs nach Raff gespielt werden sollen, möchten wir auch Spenden für Setzlinge sammeln. Die Waldgemälde und CDs der Waldsongs sollen verkauft werden und der Erlös auch in Setzlinge investiert werden.

Es gibt inzwischen viele Organisationen, die zu Baumspenden aufrufen. Wir haben aber keine gefunden, die das speziell für den Wiesbadener Wald macht. Es ist natürlich wichtig überall in Deutschland und auf der ganzen Welt aufzuforsten, wir dachten aber dass die Leute eher bereit sind etwas für den Wald vor ihrer Haustür zu spenden, den sie ja auch selbst nutzen in ihrer Freizeit. Unsere Spenden sollen deshalb direkt an die Forstabteilung des Wiesbadener Stadtwaldes gehen, der für unser Projekt ein spezielles Konto hat.

Das Wiesbadener Staatstheater wurde schon auf das Projekt aufmerksam und benutzte einige der fertigen Bilder für einen 90-mimütigen Konzertfilm über Beethovens Pastorale, die eine Wanderung durch die Natur beschreibt. Ein Ausschnitt mit diesen Bildern ist auch auf unserem Youtube-Kanal (s.o.).

Mit dem Studienseminar Wiesbaden wurde ein Kalender erstellt, der eine Auswahl von 16 Gemälden zeigt. Im Einleitungstext des Kalenders schrieb Thomas Holzbeck unser Projekt zeige auch unsere Sehnsucht nach einer „heileren Welt“ und dem Wald als einer Traumstätte einer Rouessauschen Idee ‚Zurück zur Natur‘. Dieser Traum ist uralt und doch immer noch aktuell, gerade in dieser besonderen Zeit. Finden wir gut. Im Pädagogischen Haus, Walter-Hallstein-Straße, ist auch eine kleine erste Ausstellung der bis jetzt gefertigten Werke.

Die meisten Bilder entstanden nach Fotografien, die wir selbst gemacht, oder auch aus dem Internet gezogen haben. Diese haben wir entweder komplett und frei Hand abgemalt, oder auf unser Blatt projeziert um grobe Strukturen oder feine Details nachzeichnen zu können. Manche Fotos wurden schwarzweiß ausgedruckt und übermalt oder durchgepaust. Sehr oft haben wir auch ein wichtiges Detail, wie ein Gebäude aus dem Gemälde in eine mehr oder weniger frei gestaltete Umgebung gesetzt. Auch Waldmotive aus Comics haben wir mit Teilen aus unseren Fotos kombinert. Wir wollten auf jeden Fall immer einen deutlichen Bezug zu Wiesbaden, weshalb jedes Bild immer ein Detail hat, an dem man den genauen Ort im Wiesbadener Wald erkennen kann. Manchmal haben wir auch ein schon bestehendes Gemälde als Anregung genommen. Die Marktkirche zum Beispiel ist ähnlich einem Gemälde von Michael Apitz. Wir haben aber die Ansicht genau aus der anderen Richtung gewählt als er. Wir wollten den Blick auf die Kirche durch die Bäume des Nerobergs hindurch, so wie man von etwas oberhalb der Löwenterrasse auf sie blickt. Auf unserem Titelbild ist der Fernmeldeturm der Hohen Wurzel zu sehen. Die Hohe Wurzel gehört streng genommen gar nicht mehr zu Wiesbaden. Das sehen wir aber nicht so eng. Sie prägt das ganze Stadtbild und ist von vielen Stellen in der Stadt zu sehen. So haben wir es auch mit anderen Motiven gehalten. Wenn sie „gefühlt“ zum Wald um Wiesbaden gehören, haben wir sie auch gemalt.

Kombinierte Kunst- und Musik-Projekte zu unserer Stadt machen wir gerne und immer wieder. Das zieht sich wie ein roter Faden auch durch unsere Leonardo-Teilnahmen und zeigt damit auch Nachhaltigkeit. Die bisherigen Leonardo-Projekte waren Vincent Goes Wiesbaden, Wiesbaden-Faces, Wasser.Farben.Wiesbaden., Blutlinde, Wiesbaden-Rhein-Romantik, Rheingold. Weitere Wiesbaden-Projekte waren Der Himmel über Wiesbaden, körper findet sta(d)tt, Die Landschaft vor der Tür – die Landschaft in mir, Mein Rhein-Main.

 

Team

Tabea Kljaic
Crestin Merca
Ayla Durmaz
Fabienne Grüll
Amira Chourak
Mariella Da Silva
Dina Ikarri
Seo Lee
Fiona Demiri
Mai Thy Pham
Aurora Ripellina
Erkan Xhaferri
Vesta-Victoria Raaz
Munasar Abdirahman
Mohamed Ahsain-Sanhaji
Silan Akyüz
Samira Arfaoui
Paul Bender
Mia Bibo
Maria Kalyvas
Yaskaran Krisha
Joanna Neubauer
Tabea Oels
Noah Pieper
Jadiel Rodriguez
Emily Sander
Melina Taria
Fynn Tomann
Kadrie Yuseinova
Valerio Ripellino
Lodana Wagner
Fetin Khalife
Lena Sliva
Emily Philipp
Emily Cappello
Viktor Milanov Najdowski

Adresse

Die Wiesbaden Stiftung
Im Hause der IHK
Wilhelmstraße 24 – 26
65183 Wiesbaden

Ansprechpartnerin

Andrea Kraft
0611 – 34 14 86 20
info@die-wiesbaden-stiftung.de

Bankverbindung

Kontoinhaber: Wiesbaden Stiftung
Wiesbadener Volksbank eG
IBAN: DE74 5109 0000 0001 0005 00

Die Wiesbaden Stiftung ist eine rechtsfähige gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Wiesbaden.

Zuständige Aufsichtsbehörde:
Regierungspräsidium Darmstadt
AZ: II 21.1-25d 04/11-(14) – 109
Anerkennung vom 05. August 2003