Unsere Welt verändert sich

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Wir führten mit 125 Schüler*innen unseres Jahrgangs ein fünfwöchiges Projekt zum Thema „, Unsere Welt verändert sich -Nachhaltigkeit, Ökologie, Klimawandel" durch.

Innerhalb des Projektes arbeiteten wir nicht in unseren festen Klassen, sondern in neu zusammengesetzten kleineren Lerngruppen.

Dieses Projekt wurde in mehrere Phasen unterteilt:

1. Phase: Input durch Workshops/Lernwerkstätten zu den einzelnen Bereichen des Themas
2. Phase: eigenständiges Vertiefen eines selbstgewählten Themas / Klimabotschafter*innenausbildung
3. Phase: Ökologische Klassenfahrt
4. Phase: Präsentation/ Ausstellung der Produkte
5. Phase: Reflexion

Alle Inhalte des Projekts waren inhaltlich angelehnt an die 17 Global Goals (Agenda
2030) und entsprachen somit den Ansprüchen für „Bildung für nachhaltige
Entwicklung".

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  • Kategorie: For a better Planet
  • Schule: Wilhelm-Heinrich-von-Riehl
  • Klasse: 10
  • Teamsprecher/-in: Aylin Duman
  • Lehrer/-in: Frau Schumann

Dieses Projekt wurde in mehrere Phasen unterteilt: 

1. Phase: Input durch Workshops/Lernwerkstätten zu den einzelnen Bereichen des Themas

2. Phase: eigenständiges Vertiefen eines selbstgewählten Themas / Klimabotschafter*innenausbildung

3. Phase: Ökologische Klassenfahrt 

4. Phase: Präsentation/ Ausstellung der Produkte 

5. Phase: Reflexion

Innerhalb der ersten Phase erhielten die Schüler*innen Einblicke in folgende Workshops, welche von den Lehrer*innen des Jahrgangs und von extern gebuchten, schon ausgebildeten Klimabotschaftern durchgeführt wurden:

1. Was ist (m)ein T-Shirt wert?

2. E-waste

3. Ein Schulheft geht auf Reisen

4. Flucht vor der Katastrophe

5. Klimagourmet

6. Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst (Virtuelles Wasser)

7. Kinderarbeit

8. „Verkehrte Welt“ (nachhaltige Beförderungsmittel)

9. „Inspiring People“ Vorbilder und Persönlichkeiten

10. Wenn Naturphänomene zu einer sozialen Katastrophe werden

11. Recycling

12. Klimagerechtigeit, Klima & Flucht (Klimabotschafter*innen)

13. Ökologische Schule (Klimabotschafter*innen)

In der zweiten Phase bekamen wir die Möglichkeit uns mit selbstgewählten Themen zu beschäftigen, unser Wissen zu vertiefen und Projekte ins Leben zu rufen. Für diese Projektphase bekamen wir finanziellen Zuschuss von „Demokratie Leben“ und konnten somit Materialkosten, die entstanden decken.

Wir bestimmen also selbständig mit welchem Thema wir uns auseinandersetzen wollen - nicht die Lehrer*innen. Sie waren in dieser Phase die Begleiter und Unterstützer.

In Phase 2 entstanden aus uns Schüler*innen heraus zum Beispiel folgende Projektgruppen mit Forscherfragen:

a) Kann man E-Schrott reparieren? -> Wir gründen das RIEHLpair Café

b) Was kann ich recyceln, was nicht?

c) Handysammelstation

d) Wir entwickeln ein Klima-Memory mit Kahout

e) Wo finden sich die Global Goals in Wiesbaden?

f) Welche Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs bietet

g) Wiesbaden schon an und was muss noch nachgerüstet werden?

h) Wie sortiere ich Müll?

i) Wie stellen sich die Menschen aus Wiesbaden das Jahr 2050 vor? Wir drehen einen Film.

j) Wir sammeln Kleiderspenden.

k) Upcycling: Ist es möglich aus alter Kleidung neue Kleidung zu machen?

l) Theater: Ein Tagesablauf eines Kindes aus Bangladesh.

m) Wie schwer ist es ohne Wasser zu nähen?

n) Wir halten Biebrich sauber und sammeln Müll.

o) Wir gestalten unseren eigenen Gemüsegarten.

p) Wie kann man in Social Media über Armut informieren?

q) Wie sieht das Wiesbaden der Zukunft aus? Wir bauen ein Modell.

r) Wo ist es am dreckigsten auf der Welt? Wir bauen ein Weltmodell.

s) Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen

t) Wasserspender, Trinkbrunnen und Nachhaltige Flaschen an der Schule

u) Wir dokumentieren Plastikverbrauch

v) Wir bauen ein Luftfiltermodell

w) Wir helfen Menschen (Essenversorgung bei der Tafel - Wiesbaden)

x) Wir filtern sauberes Wasser

y) Wie kann man CO2 neutral kochen?

z) Wir schreiben klimagerechte Rezepte

Klimabotschafter*innenausbildung

Während der Großteil des Jahrgangs den Forscherfragen nachging, bekamen wir (20 Schüler*innen) die Möglichkeit eine Ausbildung zu Klimabotschafter*innen durchzuführen. Hierfür haben unsere Lehrer*innen zwei Referent*innen aus Berlin engagiert („Stuhlkreisrevolte“), die an 5 Intensivtagen diese Ausbildung mit uns absolvierten. Innerhalb dieser Ausbildung wurden wir methodisch und inhaltlich geschult. Das bedeutet, uns wurde gezeigt, wie wir eigene Workshops als Klimabotschafter/innen ausarbeiten und halten können. Wir durften selbst entscheiden, zu welchen Themen wir Workshops entwickeln wollen. Themen: Der Treibhauseffekt, Folgen des Klimawandels, Tipps für eine bessere Umwelt, Plastik im Meer, Wie kann ich klimafreundlich sein - Tipps für den Alltag.

Gebucht wurden wir auch schon für unsere schulinterne „Internationale Jugendbegegnung - Griechenland“ (Januar bis April 2020), welche unter dem Schwerpunkt Klimaschutz und Nachhaltigkeit läuft („Two nations - one nature“). Wir führten unsere Workshops mit 20 deutschen und 20 griechischen Schüler*innen des 7. Jahrgangs durch. Die Materialien für diese Workshops wurden vorher auf griechisch übersetzt und liegen zweisprachig vor. Außerdem wurden die Workshops durch Dolmetscher (teilweise ehemalige Schüler*innen unserer Schule) übersetzt. 

Alle Teilnehmer*innen der Jugendbegegnung wurden an diesen zwei Tagen zu den Themen „Treibhauseffekt“, „Folgen des Klimawandels“, „Plastik im Meer“ und „Nachhaltigkeit“ geschult. Einer der Workshops wurde so aufgearbeitet, dass er den griechischen Schüler*innen mit allen Materialien mitgegeben wird, sodass sie diesen Workshop an unserer Partnerschule in Griechenland eigenständig halten und sie Schüler*innen ihrer Schule informieren können.

Phase 3  - Klassenfahrt

Auch unsere im Projekt enthaltene Klassenfahrt beschäftigte sich mit den Global Goals. Die Reise in den Serengeti-Park (Hodenhagen) ermöglichte uns Lernmodule zum Artenschutz, zum Regenwald und zu den Klimazonen der Welt zu durchlaufen. 

Phase 4  - Präsentation und Reflexion

An einem großen Präsentationstag stellten wir uns gegenseitig unsere Ergebnisse vor und waren stolz auf das, was wir geleistet hatten. Zuspruch und Wertschätzung erhielten wir von Schulleitung, den Lehrer*innen und den Mitschülern der anderen Jahrgänge. Auch, wenn einige Mitschüler bei einigen Projekten an bürokratische Grenzen (Wasserspender, Trinkbrunnen) gestoßen sind, waren sie jedoch sehr zufrieden mit dem geleisteten und wir machten uns gegenseitig Mut weiter an solchen Projekten zu arbeiten.

Team

Kevin Kiray

Adresse

Die Wiesbaden Stiftung
Im Hause der IHK
Wilhelmstraße 24 – 26
65183 Wiesbaden

Ansprechpartnerin

Andrea Kraft
0611 – 34 14 86 20
info@die-wiesbaden-stiftung.de

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Die Wiesbaden Stiftung ist eine rechtsfähige gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Wiesbaden.

Zuständige Aufsichtsbehörde:
Regierungspräsidium Darmstadt
AZ: II 21.1-25d 04/11-(14) – 109
Anerkennung vom 05. August 2003