Rap im Geschichtsunterricht

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Im Geschichtsunterricht behandeln wir das Thema 2. Weltkrieg. Nach einer Input-Phase bekamen wir die Chance uns selbstständig vertiefend und kreativ mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ich entschied mich dafür einen Rap zu schreiben und einen eigenen Beat dazu zu produzieren.

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  • Kategorie: Alles ist Kunst
  • Schule: Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule
  • Klasse: 10c
  • Teamsprecher/-in: Katharina Bomke
  • Lehrer/-in: Frau Schumann

Projektbeschreibung

Text und Beat

Im Geschichtsunterricht haben wir im 1. Halbjahr das Thema 2. Weltkrieg, wie es dazu kam und was die Folgen sind, behandelt. Im Anschluss daran hatten wir 3 Wochen lang Zeit uns intensiv und ganz individuell mit einem eigenen gesetzten Schwerpunkt zu beschäftigen. Meine Idee (Katha) war es einen Rap zum Thema zu schreiben. Im Text soll es darum gehen, wie die Juden früher behandelt wurden und mit was sie sich noch heute rumschlagen müssen. Aber es geht nicht nur um die Juden. Im Text des Liedes geht es auch um den Hass von Menschen gegen Personen anderer Religionen, anderer Wurzeln oder anders aussehenden Menschen. Jeder hat das Recht ein glückliches Leben zu führen, zu lieben und geliebt zu werden. Es gibt immer noch zu viel Rassismus in der Welt. Deswegen habe ich die Textzeile “not be how you are or be what you wanna be“ geschrieben. Hier geht es darum, nicht selbst sein zu dürfen wer man ist, weil man sonst von vielen Menschen nicht akzeptiert wird. Meinen Text habe ich auf Englisch geschrieben, damit ihn mehr Menschen auf der Welt verstehen. Meinen Beat habe ich mit dem Programm GarageBand produziert. Als der Beat fertig war und ich ein bisschen übte den Text zum Beat zu singen, stellte ich fest, dass es doch besser passt den Song zu singen und nicht zu rappen, denn ich hatte sofort eine Melodie im Kopf. Deswegen ist der Titel "Rap im Geschichtsunterricht" an der Stelle vielleicht nicht mehr ganz richtig. 

Ein Team entsteht

Nun kam Arman ins Spiel. Er hörte meinen Song und hatte direkt Lust daran mitzuarbeiten. 

Arman: Ich habe Kathas Song gehört und war direkt begeistert und beeindruckt, was Sie für einen tollen Beat produziert hat und was für ein Gefühl für Musik Katha hat. Ich schlug ihr vor, den Song etwas professioneller einzusingen. Also buchte ich das Tonstudio im Jugendzentrum und gib an einem Freitag mit Katha zusammen dort hin. Anfangs war Katar sehr nervös, was ich gut verstand. Ich mache selbst Musik und weiß nur zu gut, wie aufregend es sein kann und das man sich manchmal auch schämt. Ich habe versucht die Situation durch Scherze und Lockerungsübungen aufzulockern. 2 Stunden später hatten wir den Song aufgenommen. Ich kenne mich gut aus mit der Nachbearbeitung von Songs und habe mit dem Programm LogicPro und GarageBand den Song mit Gesang nachbearbeitet. 

Weitere verrückte Ideen - Das Team beflügelt

Nachdem der Song fertig war, kamen wir auf die Idee noch ein Musikvideo zum Song zu produzieren und machten uns Gedanken über verschiedene Szenen in denen es um Hass und Rassismus geht.

Katha fragte die Schüler ihrer Klasse, ob Sie Lust hätten sie beim Videodreh zu unterstützen. Sofort waren ganz viele bereit dazu, als Darsteller mitzuarbeiten. Wir sprachen mit den Lehrern ab, wann wir die einzelnen Szenen drehen wollte, organisierten die Technik und probten. Dann ging es los und wir nahmen die Szenen einzeln auf. 

Das fertig produzierte Videomaterial wird nun von mir (Arman) mit einem Videoschnittprogramm bearbeitet. Hier für überlegten wir uns auch ein Farbkonzept. Starten wollten wir mit der ersten Szene in schwarz-weiß, um dann immer mehr Farben in die Szenen zu bringen. Ausdrücken soll das, dass es früher Rassismus gab, er aber auch in der heutigen Zeit zu finden ist. Der Song wird unter die Videos gelegt und Titel und Abspann hinzugefügt. 

Team

Arman, Khallesy

Adresse

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65183 Wiesbaden

Ansprechpartnerin

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0611 – 34 14 86 20
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Anerkennung vom 05. August 2003