Rabenland

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25 Schüler. 14 unterschiedliche nationale Wurzeln. Unzählige persönliche Erfahrungen.
Ein Theaterstück. Eine Klasse.

Rassismus ist ein absolutes „no go“, denn durch verzerrte Ansichten können viele Menschen sehr verletzt werden.
Das haben wir in den letzten Jahren immer deutlicher mitbekommen. Zum Beispiel ist ein Schüler unserer Klasse rassistisch schwer beleidigt worden. Stell dir vor, auf einmal ist jemand betroffen, den du kennst? Der in deine Klasse geht oder mit dem du befreundet bist?
Wir haben so viele verschiedene Menschen, mit verschiedenen Abstammungen, verschiedenen Geschichten und verschiedenen Religionen in unserer Klasse. Und trotz alldem lernen, lachen und leben wir miteinander. Also, warum sollte man dieses Bild nicht auch mithilfe eines Theaterstücks verdeutlichen?
Wir hatten die Auswahl zwischen vielen verschiedenen Stücken, z.B. ein komödiantischer Krimi, der von zwei alten Tanten handelt oder über Corona und wie wir uns dabei gefühlt haben. Wir aber haben uns ganz bewusst für „Rabenland“ entschieden, denn dieses Theaterstück ist ein Appell gegen Rassismus und wir wollen den Menschen damit zeigen, wie wichtig Toleranz ist.
Wir haben uns für mehrere Wochen mit dem Thema beschäftigt, das Stück umgeschrieben, erweitert, gekürzt und viel darüber diskutiert. Bis eine Fassung heraus kam, mit der wir zufrieden waren.
Mit diesem Stück wird genau das Thema behandelt, was uns so wichtig ist – ein Zeichen gegen Rassismus!

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  • Kategorie: Zusammenhalt
  • Schule: Helene-Lange-Schule
  • Klasse: 9d
  • Teamsprecher/-in: Christina Kreutz
  • Lehrer/-in: Frau Kreutz und Herr Zergiebel

Zwei Welten, ein Bahndamm, Treffpunkt der einsamen Jugendlichen Block, Ferse, Watte und dem Mädchen Palme. Dagegen die Familie: Vater, Sohn, Tochter, der Freund.  Im Hintergrund kaum zu sehen, ein Flüchtlingsheim. Block, Ferse, Watte und Palme stehen den Neonazis nah. Fremdenfeinde. Aggressiv gegen jeden, der ihnen vermeintlich zu nahe tritt. Sie schließen sich zu einer Gruppe zusammen, mit Block als Anführer. Ihre anfangs nur verbalen Attacken gegen die Ausländer gipfeln schließlich in einem brutalen Anschlag auf das Heim der Asylsuchenden, wo die Tochter arbeitet. Die Täter aber werden freigesprochen. Der Bruder und der Freund schwören Rache, und es gelingt ihnen Palme in ihre Gewalt zu bringen, die sie zu einem Geständnis zwingen wollen - ebenfalls mit brutalsten Mitteln. Von den Kumpels im Stich gelassen, unternimmt Watte, der Außenseiter der Gruppe und in Palme verliebt, den Versuch, das Mädchen zu befreien.

Hansjörg Schertenleibs "Rabenland" beschreibt die Zustände, ohne seine Figuren zu denunzieren. Sie wissen wenig voneinander, und in der Begegnung kommt es sofort zur Konfrontation. Hansjörg Schertenleib zeigt nicht nur die Aggressivität der vier Jugendlichen, sondern auch die Bereitschaft der Bürger zur Selbstjustiz, wenn sie sich vom Gesetz im Stich gelassen fühlen.

 
Team

Isosa Aghahowa
Anna Bartosch
Romeo Caliskan
Theo Friesenhahn
Can Gürsan
Enes Gurski
Sarah Heric
Gloria Kreuter
Jonah Krockert
Isabelle Kruse
Konstantin Laube
Karl Lehmann
Luis Leipold
Lotta Liebau
Leni Liebermann
Dalia Monteiro
Mascha Rudnik
Isabel Saalfrank
Rémy Schmid
Rheana Schücke
Luam Schwalbach
Paul Sirihongse
Charlotte Vatter
Mika von Törne
Charlotte Weishaar

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Anerkennung vom 05. August 2003