Projektbeschreibung
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WLS - Wir-leben-Solidarität und Wir-lernen-schneller! Wir , das sind Schülerinnen und Schüler der Deutsch-Intensiv-Klassen und der Regelklassen der Wilhelm-Leuschner-Schule in Mainz-Kostheim. Wir leben Integration, indem wir durch unser Projekt erreichen wollen, dass die Schüler/innen unserer Deutsch-Intensivklassen noch besser in unsere Schulgemeinschaft aufgenommen und eingebunden werden, sodass sie sich wohl fühlen und indem wir ihnen helfen, sich in unserer Gesellschaft zurecht zu finden. Wir engagierten uns gemeinsam mit den "Diklas" bei zahlreichen Weihnachtsfeiern in den Flüchtlingsunterkünften ?An der Witz? und in der ?Housing Area? und auf dem Nikolausmarkt in Kostheim. Wir unterstützten außerdem das ?Begegnungscafe? in der Housing Area zusammen mit dem Allgemeinen Flüchtlingsdienst der Stadt Wiesbaden. Wir Schüler der Klassen 9-10 begleiten darüberhinaus die "DIKLA"-Schüler/innen beim Lernen und beim Übergang in die Regelklassen. Integration heißt für uns "Miteinander und Füreinander etwas sinnvolles tun".
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13.04.2019 - 18:38 Uhr
Sabrina Ben Djemma
Weihnachtsfeier in der Flüchtlingsunterkunft "Housing Area"
Am 18.12.2018 haben wir an einer kleinen Weihnachtsfeier in der Flüchtlingsunterkunft ,,Housing-Area?? teilgenommen.
Wir als Schüler des Jahrgangs 10 haben gemeinsam mit den Deutsch-Intensiv-Klassen Waffeln gebacken und an die Kinder in der Flüchtlingsunterkunft verschenkt, um ihnen eine kleine Freude zu bereiten.
Wir haben das außerhalb der Schule gemacht und sind als Gruppe gemeinsam dorthin gefahren und haben anschließend dort alles zubereitet und auch mitorganisiert.
Weil uns das so Spaß gemacht hat, haben wir am nächsten Tag in der Schule ebenfalls Waffeln verkauft, dadurch konnten wir einen erfolgreichen Erlös erzielen.
Das eingenommene Geld verwenden wir für gemeinsame Aktionen/Ausflüge mit den Deutsch-Intensiv-Klassen.
Bisher waren wir beispielsweise Schlittschuh laufen und werden im Sommer ein Grillfest organisieren.
Marwa Fakiryar 10A
13.04.2019 - 18:34 Uhr
Sabrina Ben Djemma
Ich nehme am sozialen Engagement teil, da es mich erfreut andere zu unterstützen
Mein Name ist Begüm Artar und ich bin 14 Jahre alt. Ich wohne in Wiesbaden (Mainz-Kastel) und gehe auf die Wilhelm-Leuschner-Schule. Ich komme ursprünglich aus der Türkei, jedoch bin ich in Deutschland geboren.
Ich unterstütze zwei Stunden pro Woche Schüler aus meiner Schule, die die Deutsch-Intensiv-Klasse besuchen und Schwierigkeiten in den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch haben.

Ich nehme am sozialen Engagement teil, da es mich erfreut andere zu unterstützen. Dazu halte ich es für wichtig, dass Menschen ebenfalls dabei teilnehmen, da ich finde, dass wir unsere Kräfte für andere einsetzen sollten, um ihnen den Weg zu einem besseren Leben zu vereinfachen.
Für das soziale Engagement ist es besonders wichtig hilfsbereit zu sein, Kommunikationsfähigkeiten sollte man auch haben und genauso geduldig und freundlich zueinander sein.

Begüm Artar, 9c
13.04.2019 - 18:31 Uhr
Sabrina Ben Djemma
Integration braucht Akzeptanz und geht alle an! von Marwa Fakiryar 10A
Integration geht ALLE an
Jeder, jede Einzelne kann einen Beitrag für ein gutes Miteinander leisten.
Integration ist deshalb sowohl für Zugewanderte, wie auch für Einheimische eine wichtige Aufgabe.
Diese Aufgabe muss auf der individuellen und der gesellschaftlichen Ebene angegangen werden.

Integration braucht Akzeptanz
Wenn eine Kultur des Willkommens herrscht, dann fühlen sich alle schneller zu Hause und akzeptiert ? an einer neuen Arbeitsstelle, in der Schule und in einem noch unbekannten Ort, in einer neuen Stadt, in einem fremden Land.
Die Kultur des Willkommens ist die Grundvoraussetzung für das Gelingen von Integration.
Zur Willkommenskultur gehören neben Akzeptanz und Anerkennung auch Informationen, Orientierung und wo nötig ist konkrete Hilfestellungen für Neuzugezogene.

I nteressiert
N eugierig
T eamfähig
E ngagiert
G emeinsam
R espektvoll
A lle
T olerant
I ntegrativ
O ffen
N ah dran
13.04.2019 - 18:27 Uhr
Sabrina Ben Djemma
Integration braucht Begegnungen und Beziehungen
Begegnungen und die Beziehungen sind das Wichtigste eines gelungenen Zusammenwachsens in einer Schulgemeinschaft. Damit wir überhaupt miteinander in Beziehung treten können und die Kommunikation auch in der Schul klappt, müssen wir uns in der gleichen am Ort gesprochenen Sprache verständigen können.
Wenn wir mit offenen Ohren und offenem Herzen aufeinander zugehen, kann Begegnung gelingen und damit auch Integration.
In unserem Projekt ?WLS ? Wir leben Solidarität - Wir lernen schneller? ist das genau unser Ziel, dass die Schüler und Schülerinnen der DIKLA-Klassen schneller in unsere Schulgemeinschaft hineinwachsen.
Schließlich werden sie nach einer gewissen Zeit mit uns in unseren Regelklassen unterrichtet und dann ist es ganz wichtig im Mit-einander-tun gut deutsch gelernt zu haben. Das macht es leichter sich kennenzulernen.
Aouatif Benazza 10a
13.04.2019 - 18:22 Uhr
Sabrina Ben Djemma
Integration passiert genau dann,wenn die Nationalität keine Rolle mehr spielt.
Wir Schüler des 10. und 9. Jahrgangs der Wilhelm-Leuschner-Schule treffen uns seit Beginn dieses Schuljahres wöchentlich mit Schüler/innen unser Deutsch-Intensiv-Klassen, um mit ihnen gemeinsame Aktionen zu planen und durchzuführen und ihnen beim Lernen der deutschen Sprache zu helfen und sie beim Übergang in die Regelklassen zu unterstützen.

Dabei ist jeder Schüler aus der Regelklasse ein fester Buddy für eine/n Schüler/in aus der Deutsch-Intensiv-Klasse und unterstützt diesen zum Beispiel beim Lernen von Vokabeln, bei den Hausaufgaben, bei der Vorbereitung für Klassenarbeiten, beim Lesen und Schreiben lernen, beim Üben des 1x1, usw. Dabei versuchen wir den Schülern nicht nur die Inhalte, sondern auch die deutsche Sprache bzw. die deutschen Fachbegriffe der Fächer zu vermitteln, indem wir mit ihnen frei sprechen.

Wir versuchen die Tandems so zu bilden, dass ein Mentor und sein Mentee die gleiche Muttersprache sprechen, damit die Übersetzung besser gelingt. Viele von uns haben ähnliche Erfahrungen gemacht, sodass wir unsere Erfahrungen auch mit den Schüler/innen teilen können, und ihnen Tipps geben können, wie man am besten Deutsch lernen kann, sich in manchen Städten zurechtfinden kann und wie man sich am besten integrieren kann. Wir erzählen ihnen auch von Problemen, die wir durchmachen mussten und zeigen ihnen damit, dass Probleme und Sorgen vergänglich sind, und man sie überstehen kann.

Die Zusammenarbeit macht uns viel Spaß und es bereitet uns Freude anderen zu helfen und es heißt ja auch so schön: "With great power comes great responsibility!"Was soviel heißt wie, wenn man zu etwas begabt ist, dann sollte man es zum guten Zweck anderer einsetzen um ihnen zu helfen.
Moufida Amjahid, 10a
13.04.2019 - 18:20 Uhr
Sabrina Ben Djemma
Weil man sich beim Engagieren gut fühlt
Hallo, mein Name ist Elizabeth Awuor und ich bin 15 Jahre alt. Ich wohne seit 5 Jahren
in Deutschland . Ich bin in Kenia geboren. Ich gehe auf die Wilhelm
Leuschner Schule in Mainz-Kostheim.
Ich engagiere mich sozial, weil ich meine sozialen Kompetenzen verbessern
möchte und weil es mich glücklich macht, anderen Menschen zu helfen.
Ich besuche jeden Freitag zwei Stunden lang zwei Schüler Deutsch-Intensiv-Klasse aus meiner Schule, um sie bei ihren Schulaufgaben oder auch Hausaufgaben zu
unterstützen. Ich helfe ihnen in den Fächern Englisch, Mathe und Deutsch.
Es macht mir Spaß meinen Mitschülern zu helfen, wenn sie Hilfe benötigen.
Mich Sozial zu engagieren stärkt auch mein Gemeinschaftsgefühl. Ich würde es
weiter empfehlen, weil man fühlt sich beim Engagieren gut. Auch meinen Mitschülern geht es besser, wenn sie spüren, dass ich ihnen gerne helfe.
Elizabeth Awuor, 9c
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