Projektbeschreibung
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Das Projekt:
Anfang dieses Schuljahres kam Herr Obry ( zweiter betreuender Lehrer) über eine Schulmutter auf die Idee, ein besonderes Projekt zu starten und entschloss sich das mit uns und unserer Klassenlehrerin zu versuchen. Als wir von dem Projekt ?FÜR BEDÜRFTIGE MIT GERETTETEN LEBENSMITTELN ZU KOCHEN, und ihnen so eine warme, kostenlose Mahlzeit in einer schönen Umgebung zu bieten? erfuhren, waren wir gespannt, was da auf uns zu kommen würde. Wir müssen also Vorbereitungen treffen: Wir informieren uns über Dekoration, Obdachlose, Hygiene und absolvieren ein Küchenpraktikum. Außerdem haben wir als Klasse mit geretteten Lebensmitteln schon ein komplettes Frühstück gegessen und somit erfahren, wie viele Lebensmittel oft unnötiger Weise weggeschmissen werden.
VORBEREITUNGEN: Herr Obry hatte eine Schulmutter gebeten, uns bei diesem Projekt zu unterstützen. Sie arbeitet mit der Lebensmittelrettung Wiesbaden zusammen und rettet Lebensmittel. Das heißt, dass sie in verschiedenen Läden geht und dort Lebensmittel einsammelt, bei denen das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht oder überschritten ist oder in einer Verpackung mit mehreren Teilen, eins nicht mehr genießbar ist, aber die anderen noch völlig in Ordnung sind. Kurz, Lebensmittel die weggeschmissen werden sollen.
Beim Tag der offenen Tür unserer Schule hatten wir auch einen Informationsstand, an dem gerettete Lebensmittel verschenkt wurden. Vielen Menschen, die vorbeikamen, gefiel das Projekt sehr gut.


Wir möchten Leuten, die sich sonst so etwas nicht leisten können, einen wunderschönen Abend schenken!
Projekt Fotos
Projekt Blog
10.04.2019 - 16:16 Uhr
Isabelle Huss
Über die Rückmeldungen, die wir bekommen haben
Schon als wir den Essensraum zu schmücken anfingen, freuten sich die Besucher riesig. Auch bei der Essensausgabe bedankten sie sich mehrmals für das leckere Essen. Vor allem den Kuchen, den sie nicht alle Tage bekommen, fanden sie sehr lecker. Einige haben sich sogar mehrmals nachgeholt. Später setzen wir uns zu ihnen an die Tische und merkten bald, dass sie sehr nett, gesprächsfreudig und sympathisch waren. Einigen merkte man gar nicht an, dass sie auf der Straße lebten, da sie sehr gebildet und gepflegt waren. Als wir anfingen zusammen abzuräumen, fragten viele, ob sie die Tischdecken und Tulpen mitnehmen dürften. Da wurde uns bewusst, welch einen Wert für uns alltägliche Kleinigkeiten für andere Menschen haben können. Am Ende bekamen wir viele gute Rückmeldungen und sie sagten, dass sie sich sehr freuen würden, wenn wir noch einmal ein Essen für sie machen würden.
10.04.2019 - 15:41 Uhr
Lene Malke
Der Höhepunkt
Am Donnerstag, den 28.03.19, trafen wir uns morgens wie immer in der Schule und fuhren dann um ca. 9:00 Uhr aufgeregt mit dem Bus in die Stadt.
Davor beluden wir das Auto unserer Lehrerin mit den gestern gekochten Lebensmitteln und schnitten noch Brote in Scheiben, die als Beilage für die Suppe gedacht waren. Brot und Brötchen wurde am Vortag mehr als genug gerettet. Als wir um ca. 10:00 Uhr bei der Teestube ankamen, wurden wir freundlich von den Helfern und Besuchern begrüßt. Wir sahen uns die Räumlichkeiten an und bekamen einen ersten Eindruck von den dortigen Begebenheiten. Danach entluden wir das Auto unseres Lehrers, in dem die Dekoration geladen war, und brachten sie in das Gebäude. Schließlich begann die von uns eingeteilte Deko-Gruppe mit ihrem Vorhaben.
Sie legten die Papiertischdecken aus, machten Blumensträuße aus Tulpen und verteilten sie auf den Tischen. Um die Blumenvasen legten sie Tücher, gefaltete Servietten und bemalte Ostereier.
Um ca. 11:00 Uhr kam dann unsere Lehrerin. Sie brachte die erwärmte Gemüsesuppe in Thermobehältern und den von uns gemachten Kuchen. Wir bereiteten alles vor und um 11:30 Uhr begann dann die Essensausgabe. Am Anfang waren wir etwas zurückhaltend, aber nach einer kurzen Zeit wurden wir lockerer und begannen auch einige Gespräche mit den Wohnungslosen. Immer wieder bekamen wir von den Wohnungslosen ihren Dank ausgesprochen. Als alle ihr Essen bekommen hatten, durften wir uns auch etwas zu Essen nehmen und setzten uns zu den Wohnungslosen.
Wir sind jetzt erleichtert, dass letztendlich alles geklappt hat und sind gespannt wie es weiter geht.
06.04.2019 - 20:56 Uhr
Ramona Nilles
Koch- und Backtag
Mit viel Hoffnung starteten wir den nächsten Schultag. Nach vielem Hin- und Her hatten wir endlich einen geeigneten Termin gefunden, der für alle Seiten passte. Unser Vorbereitungstag wurde also Mittwoch, der 27.3. Ein paar Schüler trafen sich beim Schulparkplatz, um die geretteten Lebensmittel entgegen zu nehmen. Wir hatten uns auf eine große Menge eingestellt, aber als wir am Parkplatz ankamen, erwarteten uns nur vier Kisten: ca. 20 Äpfel, 6 Bananen, 5 Blumenkohle, 1 Gurke, 6 Tomaten, 3 kg Kartoffeln, 5 Stangen Lauch, 2 kg Zwiebeln, 5 Birnen, 3 kg Mehl, Schnittlauch, 1kg Zucker, 4 Sellerie, 1 Spitzkohl, 7 Paprika, 2 kg Karotten und 2 kg Zucchini. ?Wie soll man denn darauf ein Mittagessen für bis zu 120 Menschen kochen, von dem auch alle auf jeden Fall satt werden? Das reicht vielleicht für die Hälfte!? So oder ähnlich waren unsere Reaktionen. Wir waren ein bisschen verzweifelt und überlegten, was wir tun sollten. Unser erster Entschluss: Wir werden eine Gemüsesuppe kochen, da das am einfachsten war. Und zum Nachtisch soll es Kuchen geben, weil wir Mehl, Zucker und Obst hatten. Unser zweiter Entschluss: Wir mussten noch etwas dazu kaufen! Also gingen acht Schüler zum Supermarkt, um 18 Stangen Lauch, 3 kg Karotten, 5 kg Kartoffeln, Salz, Pfeffer, Schnittlauch und 12 Bananen zu kaufen, während die anderen Schüler anfingen, das Gemüse zu waschen und zu schneiden. Die Einkaufskosten versuchen wir über ein weiteres Projekt oder Spenden wieder reinzuholen. Den ganzen Tag brieten wir Zwiebeln an, schnitten Gemüse und kneteten Kuchenteig. Nach vielen Stunden Arbeit, sahen wir langsam dem Ende entgegen. Die Suppe, in verschiedenen großen Kochtöpfen zubereitet, wurde ein letztes Mal umgerührt und das letzte Blech in den Ofen geschoben. Unser Ergebnis: Eine leckere Gemüsesuppe und sechs Bleche Apfel-Streusel-Kuchen.
29.03.2019 - 17:00 Uhr
Ramona Nilles
Wie geht´s weiter mit unserem Projekt?!
Wir haben in der Klasse viel überlegt und diskutiert, wie wir unser Projekt weiter gestalten, an wen wir uns wenden und wo, wann und wie wir das Essen servieren wollen. Dabei haben wir uns für Folgendes entschieden: Eine Schülerin unserer Klasse kontaktierte eine engagierte Person einer privaten Obdachlosenhilfe, die seit 15 Jahren jeden Sonntag ein Mittagessen in der Stadtmitte austeilen. Leider konnten wir unser Essen dort nicht machen, da sie ein eingespieltes Team sind und wir viele Genehmigungen gebraucht hätten. Von ihnen erfuhren wir aber von der ? Teestube?, in der Wohnungslose täglich essen bekommen. Wir setzten uns mit ihnen in Kontakt und vereinbarten ein Treffen.2 Schülerinnen fuhren mit unserem Lehrer hin und unterhielten sich mit dem Leiter. Er erzählte von den 5 verschiedenen Gruppen von Wohnungslosen, die bei ihnen essen und beraten werden. Er war von unserem Projekt begeistert und steuerte viele Ideen bei. Er erklärte uns, dass man in ihren Küchen nicht kochen dürfe, wir uns aber gerne große Thermotöpfe ausleihen dürften, um unser Essen dort servieren zu können. Des Weiteren schlug er vor, in der Teestube ein Plakat aufzuhängen, auf dem wir den Wohnungslosen erklären können, wer wir sind und was wir machen, so dass sie sich ihre eigene Meinung dazu bilden und selbst entscheiden, ob sie dieser besonderen Einladung folgen möchten.
Mit diesen Ideen und Anregungen begannen wir die weitere Planung?
15.02.2019 - 11:57 Uhr
Thea Stellpflug
Unser Stand beim Tag der offenen Tür unserer Schule
Auf einem der Fotos könnt ihr unseren Stand beim Tag der offenen Tür unserer Schule sehen. Wir haben dort einen Obstsalat, einen Dip und zwei verschiedene Schüsseln Drinkjoghurt verschenkt. Am Ende des Tages war alles ausgegeben und es klimperten mehr als 20 Euro in unserer Spendensammelbüchse.
Das Foto stammt aus einer Zeitung! Also ist unser Projekt bei den Besuchern wohl auf viel Wohlgefallen gestoßen!
14.02.2019 - 14:14 Uhr
Thea Stellpflug
Unser Frühstück mit geretteten Lebensmitteln
Als Einklang in unser Projekt haben wir als Klasse ein großes Frühstück mit ausschließlich geretteten Lebensmitteln gemacht und hierbei festgestellt, dass man keinen Unterschied schmeckt. Es ist Verschwendung, dass sie weggeschmissen werden sollten.
1915 Leute haben dieses Projekt angeschaut
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