Projektbeschreibung
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Der Pflegenotstand - ein aktuelles Thema, womit sich viel zu selten beschäftigt wird. Doch wieso befassen sich ausgerechnet Schüler mit diesem Thema? Häufig ist das die erste Frage, die uns gestellt wird aber, was ist denn daran so abwegig sich mit seiner Zukunft zu befassen?

Die Lebenserwartung des Menschen sind in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen, da es die moderne Medizin möglich macht. Doch hat das ganze Konsequenzen? Ja, denn Menschen werden demnach älter und pflegebedürftiger. Daraus resultiert, dass mehr Pfleger benötigt werden. Wenn es in Pflegeheimen zu Problemen kommt, liegt es oft am Pflegepersonal. Es fehlen heute bereits 50.000 Fachkräfte in der Pflege und es sollen 140.000 in den nächsten 10 Jahren werden.
Zum anderen ist es eventuell der Fall, dass unsere Großeltern oder Eltern irgendwann auf Pfleger angewiesen sind und nicht die angemessene und komplikationslose Betreuung und Pflege, die sie verdienen bzw. bekommen sollten, erhalten. Des Weiteren wurden wir aufmerksam, als wir mitbekommen haben, dass in einer Pflegeeinrichtung in Wiesbaden starker Personalmangel herrscht.

Deshalb haben wir, vierzehn/fünfzehn jährige Schüler der Oranienschule, entschieden, dass wir uns mit dem Pflegenotstand befassen wollen, da wir möchten, dass es den kommenden Generationen besser geht und das Problem keins mehr ist. Das Projekt bereiten wir im WPU "Zukunftswerkstatt" vor, indem wir uns mit Ursachen, aktuellen Problemen und Lösungsansätzen befasst haben. Unter anderem haben wir Ideen gesammelt, inwiefern man den Beruf des Pflegers attraktiver machen könnte, da ein Mangel an Pflegern herrscht. All dies werden wir in unserem Projekt vorstellen.

Denn wenn sich etwas verändern soll, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, denn irgendwann wird es vielleicht zu spät sein!
Also ist es dann doch nicht so ganz eigenartig, dass sich Schüler mit dem Pflegenotstand befassen,oder?
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