Projektbeschreibung
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Zu Zeiten des Klimawandels ist es notwendig, neue Methoden der Energiegewinnung zu finden. Es wird immer wichtiger, Emissionen zu reduzieren. Doch neben der Entwicklung neuer Technologien und Verfahren ist es ebenso notwendig, vorhandene Energie effizient zu nutzen.

An diesem Punkt knüpft unser Projekt an. Jeden Herbst fallen im Wiesbadener Stadtgebiet große Mengen an Laub an. Diese werden über den Winter von kleinen Organismen zersetzt, wobei CO2 unter der Entwicklung von Wärme entsteht. Diese Wärme könnte aber auch effizient zur Energiegewinnung genutzt werden, indem das Laub in einem Heizkraftwerk verbrannt wird. So stellte sich die Frage, wie groß das Potential von Laub ist und ob sich verschiedene Laubsorten unterschiedlich gut zur Energiegewinnung eignen.

Im Labor kann das am besten durch eine Kaloriemetrie bestimmt werden. Die dazu benutzten Geräte sind grundsätzlich sehr teuer. Wir etablieren dagegen ein methodisches Verfahren, das sehr günstig ist und keiner besonderen Laborausstattung bedarf. Bei unserer Methode wird ein zu testender Stoff in einem Wasserbad verbrannt. Anhand der steigenden Wassertemperatur lässt sich somit der Energiegehalt errechnen.

Hierzu ist es wichtig, unsere Methode zum Bestimmen des Brennwertes so weit zu optimieren, dass sie reproduzierbar ist und ein genaues Ergebnis erzielt wird. In den weiteren Schritten testen wir verschiedene Laubsorten beziehungsweise andere organische Stoffe auf ihren Energiegehalt. Dabei gilt unter anderem zu untersuchen, welchen Trocknungsgrad das Laub mindestens benötigt, oder in welcher Form (Pellet oder lose) die Nutzung effizient ist. So lässt sich letzten Endes beurteilen, welches Potential die Energiegewinnung aus biologischen Abfällen in Wiesbaden hat.
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