Projektbeschreibung
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3D Drucker, kleine Maschinen, die DIN A4 Blatt große Objekte aus Plastik drucken?

Wir sagen NEIN.

3D Drucker können viel mehr sein. Wir wollen einen 3D Drucker nach dem Delta-Prinzip bauen, welcher ein Druckvolumen von ca. 1 Kubikmeter hat.

Um dieses riesige Druckvolumen zu erreichen, brauchen wir eine größere und massivere Konstruktion des Rahmens. Mit stärkeren Motoren und hoffentlich geringen Verlusten bei der Präzision können wir mit dem Druckkopf jede Position des Druckbereiches anfahren.

Doch wenn wir schon einen so großen und leistungsfähigen 3D Drucker haben, wollen wir uns mit dem einfachen Aufeinanderschichten von Plastikbahnen nicht zufrieden geben. Mit mehreren Plastikarten und Farben soll gleichzeitig gedruckt werden. Und auch das Montieren von anderen Werkzeugköpfen werden wir versuchen. Warum nicht den 3D Drucker einfach als CNC Fräse nutzen?
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03.04.2017 - 21:46 Uhr
William Koch
Aktueller Projekt-Status
Die Teile für den Drucker wurden noch nicht geliefert. Aufgrund von Lieferproblemen wird der eigentliche Bau erst in den folgenden Tagen stattfinden können. Wir haben dennoch die Zeit schon genutzt, um ein Modell der (etwas komplizierteren) Drucktechnik anzufertigen und schon einige Verbindungselemente selber zu entwerfen (wie auf den Fotos zu sehen).
Die Besprechung hat jedoch auch einige Probleme aufgeworfen. So ist das geplante Druckvolumen von einem Kubikmeter durch resultierende Einschränkung beim Transport nicht zu erreichen. Mit einem vorraussichtlichen Druckvolumen von 1,5 m Höhe und 60 cm Durchmesser werden dennoch sonst übliche Dimensionen gesprengt.
Auch hat die Arbeit zu weiteren Überlegungen eingeladen. So ist der Materialverbrauch bei großen Druckobjekten sehr hoch - bei einem Preis von ca. 30?/kg für PLA können diese daher schnell sehr teuer werden. Der Bedarf nach einer günstigen Alternativen ist demnach groß. Zur Lösung bietet sich daher ein Verfahren an, mit dem ungenutzte Druckobjekte wieder eingeschmolzen werden können. Dies würde das Thema Recycling von Plastikmüll wieder interessant machen - das Plastik in den Meeren könnte so zum Beispiel einen praktischen Nutzen finden.
Um die geplante Größe des Druckers zu erreichen, stehen im weiteren Verlauf des Projekts noch weitere Überlegungen an. So wären anbaubare oder zusammenklappbare Teile denkbar, um einen Transport weiterhin zu ermöglichen.
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